August 19

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Bist du der beste Lehrer?

Anleitung um ein guter Lehrer zu werden.
Wie wird man zum besten Lehrer der Welt?

Bist du der beste Lehrer der Welt?

Oder bist du unterwegs stecken geblieben, so dass sogar der letzte Schüler in deinem Unterricht einschläft?

Hier erfährst du, wie du zum besten Lehrer der Welt wirst.

Juhu Silvester im August!

Es beginnt ein neues Jahr.

Es ist an der Zeit für einen Neustart. Zeit für den besten Lehrer der Welt.

Lehrer ticken anders. Die Sommerferien sind wie Silvester und der Schulbeginn wie ein neues Jahr.

Daher ist es auch nicht verkehrt gute Vorsätze zu formulieren.

Hierbei meine ich nicht ins Fitnessstudio gehen zu wollen oder weniger Geld für’s Shoppen auszugeben. Nein. Ich meine deine Rolle als Lehrer.

Du kennst bestimmt Lehrer, die langweilig und verstaubt sind. Seit Jahren drücken sie die gleichen Sprüche, die sogar der Hausmeister schon auswendig kennt.

Solche Lehrer sind nicht nur unbeliebt, sondern in der Regel auch unglücklich mit ihrem Job. Denn wer nicht mit der Zeit geht und sich weiterentwickelt, wird von der Zeit überholt.

Außerdem schaden solche Lehrer, die chaotisch und unordentlich durch die Gegend laufen, nicht nur sich selbst, sondern auch der ganzen Berufsgruppe.

Es gibt keine Berufsgruppe, die so verstaubt ist, wie Lehrer.

Ein guter Lehrer will immer besser werden. Ob Referendar oder Lehrer, jeder muss besser werden.
Ein guter Lehrer möchte immer besser werden.

Ich frage mich warum?

Weil wir (ich manchmal auch) nicht bereit sind besser zu werden. Ganz nach dem Motto: “Ein gutes Pferd springt nicht höher, als es muss”.

Das ist jedoch ein Denkfehler.

Denn im Training springt das Pferd sehr wohl höher, als es muss. Denn sonst baut die Muskulatur und die Leistung ab. Wir müssen lernen immer wieder mal höher zu springen. Alte Grenzen und Gewohnheiten zu überdenken und einzureißen.

Ich denke wir erweisen uns, den Schülern und der Gesellschaft einen großen Dienst, wenn wir anfangen nach vorne zu streben.

Dieser Artikel soll dir Starthilfe geben, damit du zum besten Lehrer der Welt wirst 😉

Vielleicht ist es sogar an der Zeit sich neu zu erfinden. Ja! das ist möglich, da die Ferien lang genug sind, um ein Reset in einem Lehreralltag zu erreichen.

Neustart nach dem Referendariat

Ein Tipp für einen leichteren Neustart ist ein Frisurenwechsel, da dieser dein äußeres Bild verändert und somit die Wahrnehmung deiner Person.

Nach dem Referendariat oder einer Beförderung kann so ein Imagewechsel sehr nützlich sein, um das alte Ich abzulegen und in eine neue Rolle zu schlüpfen.

Nicht umsonst heißt es: “Kleider machen Leute”

Innerer Neustart

Viel wichtiger als eine äußere Veränderung ist die Innere.

Innere Veränderung beginnt nicht mit einem Ziel.

Ja ein Ziel bringt dich nicht ans Ziel.

Denn alle haben ein Ziel, aber nicht alle verändern sich gemäß des Zieles.

Verlierer und Gewinner streben nach dem gleichen Ziel. Aber nur die Gewinner erreichen auch ihr Ziel.

Was machen Gewinner anders?

Gewinner Strategie

Ein guter Lehrer zu sein bedeutet immer besser werden zu wollen.

Schon Konfuzius sagte: “Der Weg ist das Ziel”. Mit anderen Worten: Gewinner planen nicht nur das Ziel, sondern den Prozess.

Der Prozess ist der tagtägliche Weg, den wir einschlagen, um ein besserer Lehrer und Mensch zu werden.

Mit anderen Worten plane deine Tagtäglichen Abläufe, deine Gewohnheiten und deine Rituale.

Ein schönes Beispiel von James Clear verdeutlicht die Gewinner Strategie. Ein Boot besitzt ein Steuerruder, um die Richtung vorzugeben und einen Antrieb, um in die vorgegebene Richtung zu schwimmen. Das Eine ist ohne dem Anderen sinnlos.

Du brauchst also ein Ziel und ein System, um das Ziel zu erreichen.

Wie du am einfachsten ein System startest, dass langfristige und gute Veränderungen bringt sind Zeitblöcke.

Zeitblöcke statt Deadlines

Sobald du deinen Stundenplan erhältst, setze dich hin und plane deine Freistunden. Plane Zeitblöcke auch nach Unterrichtsschluss ein, die du für bestimmte Aufgaben verwendest.

Aber sei konkret.

Bleibt ein Zeitblock allgemein, wie z.B. “da mache ich den Papierkram” oder einfach “Dinge erledigen”, dann wirst du die Zeit nicht effektiv verbringen.

Auch wenn keine Arbeit ansteht, solltest du an deinen Zeitblöcken festhalten und dich von niemandem ablenken lassen. Du musst diese Zeitblöcke wie feste Unterrichtsstunden ansehen und auch mit dieser Einstellung angehen.

Plane aber auch Stunden ein, wo du dich einfach mit Kollegen unterhältst. Denn das ist auch eine Investition in dein Arbeitsklima, die sich auszahlen wird.

Wenn du feste Zeitblöcke hast, bleiben dir Deadlines erspart, da du diese erledigst, bevor sie überhaupt anfallen.

Deadlines erzeugen immer Stress und Stress macht müde und krank.

Beispiele für Zeitblöcke:

  • Elterntelefonate und Klassenbriefe
  • Fehlstunden
  • Klassenarbeiten erstellen oder korrigieren
  • Unterrichtsvorbereitung
  • SoMi Noten aufschreiben
  • Kaffee mit Kollegen
  • Experimente mit neuen Medien (Bsp. Moodle, Etherpad, H5P, …)
  • Arbeitsplatz aufräumen; Ordnung schaffen; Papiere sortieren

Für Referendare:

  • Ideen für den nächsten Unterrichtsbesuch aufschreiben
  • Schreiben am Unterrichtsentwurf
  • Buch lesen. Bsp. “Was ist guter Unterricht
  • Mit Ausbildungslehrern reden
  • Seminarunterlagen durchgehen
  • Hast du weitere interessante Zeitblöcke? Dann schreib es gerne in die Kommentare.

Erstelle einen Stundenplan, wo alle Zeitblöcke aufgeschrieben sind. Mach es für andere sichtbar, sodass dich niemand ablenken kann.

Bei mir sind feste Zeitblöcke eingeplant, so dass meine Frau mich gar nicht früher zu Hause erwartet, sondern sie weiß, dass ich erst nach meinem letzten Zeitblock Feierabend mache.

Neue Identität

Ich bin nie sehr organisiert und ordentlich gewesen. Jedoch habe ich mir vorgenommen das zu verändern.

Mein neues Ich sollte lauten: “Ich bin ein organisierter und ordentlicher Lehrer”.

Mit diesem neuen Ich vor den Augen habe ich angefangen, neue Abläufe und Gewohnheiten in meinen Alltag einzubauen. Zeitblöcke in den Stundenplan einzutragen, so dass Dinge nicht mehr in die Länge geschoben wurden. So ist mein neues Ich langsam zur Realität geworden.

Ich habe gemerkt, dass ein Bild von einem neuen Ich, ein Ziel geworden ist. Ein Ziel, dass größer und langlebiger ist als die sonst üblichen Ziele.

  • “Ich höre gerade mit dem Rauchen auf.”
  • “Ich rauche nicht mehr.”
  • “Ich bin Nichtraucher.”

Die letztere Aussage ist die stärkere und zeigt das neue Ich auf, dass ich mir zum Ziel gemacht habe.

Mal dir in deinem inneren ein neues Bild von deinem neuen Ich und baue kleine Änderungen in deinen Alltag ein, die dieses neue Ich bekräftigen.

Wichtig ist: Übertreib nicht und fange mit erstmalig kleinen Veränderungen an. Steigern kannst du dich immer noch. Das ist besser, als nach einer Woche überfordert zu sein und alles hinzuschmeißen.

Hol dir jemanden ins Boot

Veränderungen (Ziele) zu erreichen ist nicht einfach, da nach der anfänglichen Begeisterung und den ersten Hindernissen, alle Pläne langsam abebben.

Wie überleben deine Pläne die ersten Monate? Denn die ersten Monate sind die schwierigsten.

Bei mir hat eine Kooperationspartner Wunder bewirkt. Nachdem du ihn eingeweiht hast, übernimmt er die Aufgabe eines Kontrolleurs. Er prüft täglich oder wöchentlich, ob du dich an deine Zeitblöcke hältst.

Das Wissen, dass du jemandem zur Rechenschaft verpflichtet bist, hilft dir am Ball zu bleiben.

Optimal ist sogar eine Person, die das Gleiche vorhat, wie du. Dann könnt ihr einander kontrollieren und inspirieren. Ich nutze meist einen meiner Brüder oder meinen besten Freund. Wichtig ist, die Person sollte auch streng mit dir sein können, sonst entsteht nicht genug Druck, um dich in Bewegung zu halten.

Los geht’s

Wichtig ist das hier und jetzt.

Beginne indem zu jetzt den Anfang machst und deine Ideen und Ziele aufschreibst. Denn sonst holt dich der Alltag ein und du verfällst in alte Muster.

Beginne jetzt die Veränderung.

Das Resultat ist ein neues und zufriedenes Ich.

Einfach der beste Lehrer der Welt.

Jeden Tag ein wenig besser.

Dein Artur

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