5 Fehler beim Unterricht auf Distanz

“Der schlimmste aller Fehler ist, sich keines solchen bewusst zu sein.” (Thomas Carlyle).

Hier ein paar Tipps, damit dir diese Fehler nicht passieren.



1. Das Dateiformat

Wie Schüler sich beim Lernen auf Distanz fühlen

Ich kann’s nicht öffnen.

Hast du schonmal versucht, dich mit einem Chinesen auf chinesisch zu unterhalten? Oder mit einem PC Nerd über HTML Programmierung?

Nein? Dann lass es.

Es kostet dich Zeit und bringt dir soviel wie ein Einkaufswagen im Aldi, der dich vor Infektionen schützen soll.

Beim Lernen auf Distanz ist daher auch einer der größte Fehler, eine (Text)Datei im Originalformat zu verschicken oder hochzuladen.

Denn woher weißt du, ob dein gegenüber dieselbe Sprache spricht? Also das gleiche Programm zum öffnen der Datei besitzt.

Je nachdem welches Programm du benutzt, hat die Datei ein anderes Format.

Beispiel:

  • Word -> “docx” oder “doc”
  • OpenOffice, LibreOffice -> “odt”
  • Pages -> “pages”
  • ….

Ähnlich verhält sich es auch mit Tabellenkalkulationsprogrammen.

Wenn du die Datei verschickst kannst du nicht davon ausgehen, dass der Empfänger auch das gleiche Programm hat, um die Datei zu öffnen. Die Folge ist, die Datei kann nicht geöffnet werden und es entsteht Frust.

Daher solltest du jede Textdatei erst als PDF abspeichern und dann verschicken/hochladen.

Vorteile eines PDF Dokumentes sind:

  • Originalgetreu
  • Maßstabsgetreu
  • Jeder kann es öffnen
  • unabhängig vom erstellten Program (Word, Pages, etc.)

Mit PDF sprechen alle die gleiche Sprache. Das macht einiges leichter 😉

Videos richtig teilen

Einer meiner Kinder erhielt vor Kurzem von seiner Lehrerin ein Link mit einem Erklärvideo. Da sollte beschrieben werden, wie man an einer Videokonferenz teilnimmt.

Ein Hindernisparcours begann…

  • In der Mail war ein Link zu einem Download, der dauerte >10 Minuten.
  • Das Video war in einem wmv- Format. Keiner in der Familie konnte das öffnen. Den Rest könnt ihr euch denken.

Ich fühlte mich, als hätte ich einen Sack Kartoffeln über die Hindernisse tragen müssen. Und keine Kraft mehr um das Video zu gucken.

Daher solltest du auch bei Videos immer darauf achten:

  1. Lieber ein Video streamen, als irgendwo hochladen und dann zum Download anbieten. Hier spielt das Format keine Rolle mehr. Zudem ist es für alle Nutzer schneller, als der Download mit anschließendem Betrachten.
  2. Wenn du ein Video verschickst sollte es in folgendem Format sein: MP4. Es ist kompakt und lässt sich schnell verschicken und laden. Zudem können es fast alle Endgeräte abspielen.

Tipp: Lade ein Video bei Youtube hoch und aktiviere “nicht gelistet”. So können nur Personen dein Video sehen, denen du den Link des Video zusendest. So musst du dir keine Gedanken über das Format machen.

Video auf YouTube “unsichtbar” machen

Fotos richtig teilen

Ein Kollege hat mal in einer Mail mehrer Bilder angehängt. Auch hier entstand das Problem, dass viele der Kollegen die Bilder nicht öffnen konnten. Wie teilt man also Bilder und Fotos richtig?

Verwende zum verschicken immer das JPEG Format. Vorteil: Es ist kompakt und jeder kann es öffnen.

Vorsicht: iPhones speichern Bilder im HEIF/HEIC Format ab. Dieses Format ist kompakter als JPEG, aber leider können einige Geräte HEIF Formate noch nicht öffnen. Du kannst daher mit diesem kostenlosen Konverter (iMazing) alle Bilder schnell in ein JPEG umwandeln, so können alle problemlos eine Bilder öffnen.

Trick: Verwende WhatsApp als Konverter. Denn sobald du ein Foto mit WA verschickst, wird es in ein JPEG konvertiert. So kannst du Bilder an dich selbst verschicken und dann hochladen oder weiterleiten.

2. Immer das Gleiche

Monotone Aufgabenformate langweilen die Schüler. Daher sei kreativ und abwechslungsreich. Verwende Videos, Videokonferenzen, Fotos und Apps neben deine gängigen Aufgabenformaten.

Hier hast du ein paar Tipps zu kostenlosen und guten Lernapps, über die du deinen Schülern Aufgaben geben kannst. So bleibt das Lernen interessant.

Weitere Beispiele für Aufgabenformate auf Distanz:

  • Sprachnachricht aufnehmen lassen (Bsp. ein Gedicht vortragen)
  • verschiedene kostenlose Apps nutzen (Anton, Khan Academy, etc.)
  • Videos und Tutorials anschauen lassen (mit YouTube Link)
  • Ein eigenes Erklärvideo erstellen lassen (für Fortgeschrittene)
  • Gemeinsam ein kollaboratives Tool benutzen, um an einer Aufgabe zu arbeiten. (beispielsweise über ZumPad)

3. Kaugummi schmeckt nur frisch

Das Leben zu Hause läuft nicht immer nach Plan.

“Papa ich muss schnell an den PC, habe gleich eine Videokonferenz”- “Geht nicht, bin in einem Meeting. Tue mir lieber einen Gefallen und hilf Marie, ihre Windel ist voll und sieh weint schon seit 1/2 Stunde”.

So sieht Homeschooling leider häufig aus. Daher ist ständige Erreichbarkeit, hier nicht immer der beste Ansatz.

Asynchron zu lernen bietet den SuS mehr Flexibilität, so dass sie im Nachhinein ihre Aufgaben produktiver erledigen können. Steig also um auf folgende Formate:

  • Von Live Videokonferenz -> ein Erklärvideo.
  • Einreichen der Aufgaben bis 15 Uhr. Besser: Setze die Frist auf 24 Uhr.
  • Schreibe Mails statt einen Messenger zu benutzen.

Verlange also nicht von deinen SuS, dass sie permanent online sind. Besser ist es, wenn man ihnen Zeit lässt die Aufgaben dann zu erledigen, wenn es für sie passt.

So bleibt dein Kaugummi frisch und flexibel 😉

4. Sei keine Eintagsfliege

Ungefähr so fühlt sich ein Kind, dass nur einzelne Tagespläne bekommt. Um besser planen zu können sind sind Wochenpläne oder gar 2-Wochenpläne besser.

Formuliere bei dem Erstellen der Wochenpläne Lernziele und arbeite mit Überschriften. Vermeide lose Aufgabenanhäufungen, sondern schaffe durch Themen, Unterthemen und Aufgaben eine Struktur. Dies hilft Kindern immer im Blick zu haben, woran sie gerade arbeiten.

Häufig frage ich Kinder: “Was macht ihr gerade in Mathe?”. Die Antwort ist immer die ähnlich: “Irgendwas mit Zahlen”. Sie wissen nicht was ihr eigentliches Thema ist, da sie nur Aufgabe für Aufgabe erledigen.

Löse dieses Problem, indem du mit Überschriften arbeitest und den SuS einen globalen Überblick zu den Themen verschaffst.

5. YMMD

Gestern schrieb ein Leser einen derart lustigen Kommentar, der mich den ganzen Tag immer wieder lachen ließ.

Das nennt man “You made my day”.

Was guckst du dir lieber an? Eine amüsante Komödie mit Will Smith oder eine Dokumentation über die Kekse des frühen 8. Jahrhunderts?

Lachen hilft nämlich Spannungen zu lösen und eine Verbindung aufzubauen.

Das heißt nicht, dass du jetzt eine Umschulung zum Comedian machen solltest. Jedoch bereichert der ein oder andere Witz deinen Unterricht und schafft eine neue Brücke zu deinen SuS.

Viel Erfolg beim Lehren und Lernen

dein Artur von Einfach-Lehrer




11 Tipps für QR Codes im Unterricht

Interaktives Lernen? 

Klingt spannend und zugleich kompliziert. 

Mit diesen 11 Ideen verpasst du deinen Unterricht ein Upgrade. 

Ob für den nächsten Unterrichtsbesuch, oder für Abwechslung im Schulalltag, bei den folgenden 11 Einsatzmöglichkeiten ist garantiert für dich was dabei. 

QR Code im Unterricht: interaktiver Unterricht

Was ist ein QR-Code?

Ein QR-Code ist ein zweidimensionaler Code, hinter dem sich in der Regel ein Link verbirgt. QR steht dabei für “Quick Response”, also “schnelle Antwort”. 

Daher bringt der Einsatz von QR-Codes im Unterricht nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Interaktivität hinein. 

Nach den 11 Tipps für den Einsatz von QR-Codes erfährst du auch, wie du schnell und einfach einen QR-Code erstellen, scannen und lesen kann. 

11 Einsatzmöglichkeiten für QR-Codes in der Schule

1. URL einer Internetseite

QR-Code für im Unterricht verwenden

Bis zu 10 Minuten kann es manchmal dauern, bis alle Schüler auf einer bestimmten Internetseite angelangt sind. 

Besonders bei jüngeren SuS empfiehlt sich daher die Verwendung von QR-Codes im Unterricht. So gelangen alle SuS recht schnell auf die gewünschte Internetseite. 

-> QR-Code auf der Leinwand projizieren oder auf dem Arbeitsblatt positionieren. 

2. Lösung einer Aufgabe/

Tippkarte.

QR-Code im Unterricht: Tipps hinter einem QR-Code

Könne sie uns die Lösung sagen? Oder einen Tipp geben? 

Bei einem schönen Unterrichtsbesuch, beim Lernen auf Distanz oder einfach als Lösung der Hausaufgaben.  

So ist die Lösung nicht direkt sichtbar auf dem Blatt abgedruckt, sondern kann erst durch das Scannen des QR-Codes eingesehen werden. 

3. Erklärfilm

QR-Code im Unterricht: Erklärfilm hinter dem Qr-Code verbergen

Erklärfilme bieten sich in Unterschiedlichen Kontexten an. Ob beim flipped Classroom Modell oder in einfache Settings im Unterricht können solche Filme eingebaut werden. 

Ob die Schüler diese Filme selber filmen und daraus einen QR-Code erstellen, oder ob fertige Filme aus YouTube durch einen QR-Code verlinkt werden spielt keine Rolle. Beides ermöglicht einen interaktiven Unterricht, der durch solche Elemente bereichert wird. 

4. Arbeitsauftrag

QR-Code im Unterricht: Aufgaben mit Schülern teilen

Du möchtest nicht alles auf einmal los werden? Dann kannst du Arbeitsaufträge und Aufgaben in Häppchen aufteilen und hinter einem QR-Code verlinken. 

Arbeitest du mit Pages, dann erstellst du wie folgt einen Link, den du dann als QR-Code einbauen kannst: 

1. Wähle dein Pages Dokument aus. 

2. Klicke auf den Button “Zusammenarbeiten”

3. Ändere bei “Freigabeoptionen” das Zugriffsrecht auf “Nur lesen”.

4. Wähle die Option “Link kopieren” aus. 

5. Erstelle mit einem Tool (siehe unten) den QR-Code. 

Das Teilen von Dateien funktioniert natürlich auch mit Microsoft Word oder Google Docs. 

5. Infoseite

QR-Code im Unterricht nutzen

Wichtige Infos oder auch informative Texte, kann man dezent hinter einem QR-Code verbergen. 

So haben wir zuletzt beim Essen in einem Restaurant, staunen müssen. Dennn es gab keine Speisekarte.  Die Speisekarte war lediglich über einen QR-Code zu erreichen. So spart man sich die ein oder andere Kopie, oder gar Broschüre. 

6. QR-Code selber malen

QR-Codes in der Grundschule ausmalenEinen Code selber zu erstellen ist gar nicht so schwer. Besonders mit einer fertigen Malvorlage. Nutze diese Vorlage und kombiniere es mit einem Quiz. So entsteht nach und nach ein Lösungscode, der am ende gescannt werden kann. 

Auf der Seite von der Pädagogischen Hochschule Schwyz kann man solche Malvorlagen erstellen. Schwierigkeitsstufen können dabei auch eingestellt werden, sodass für alle Altersgruppen was dabei ist. 

QR-Code selber malen

7. Schnitzeljagd, Quizrallye

QR- Code im Unterricht: Mit QR-Codes eine Schnitzeljagd erstellen

Mit Biparcour (auch als App) kann man kostenlos eine Schnitzeljagd,Themenrallyes, Führungen und Stadt- und Naturrundgänge zu vielfältigen Fragestellungen erstellen. Auch hier spielen QR-Codes eine wichtige Rolle. Diese Seite ist 

Verteilt im ganzen Schulgebäude können so unterschiedliche Stationen und Fragestellungen verteilt werden.

8. Vertretungsaufgaben

 

QR-Code in der Schule bei Vertretungsaufgaben

Wie organisiert man Inhalte für Vertretungsstunden? Hier ein Vorschlag: 

Der nicht anwesende Lehrer hinterlegt die Aufgaben für die Unterrichtsstunde in einem Ordner. Beispielsweise in einem Ordner auf iSurf, Moodle, LMS oder eine andere Cloudlösung. Für diesen Ordner legt man einen QR-Code an, der immer am schwarzen Brett oder Vertretungsplan der Lehrer hängt. 

Der Vertretungslehrer kann dann am Vertretungsplan den ausgehängten QR-Code scannen (immer der gleiche) und gelangt zu dem Ordner mit den Aufgaben für die jeweilige Klasse.

Tipp: Alte Dateien sollten regelmäßig aus dem Ordner gelöscht werden, sonst wird es zu unübersichtlich. 

9. Buchrezensionen in der Schulbücherei

QR-Codes im Unterricht

Frank C. Müller, Wimpel mit QR Code, CC BY 4.0

In der Schulbücherei ist es unmöglich die Schüler passend zu beraten, welches Buch lesenswert ist. 

Ein interessantes Projekt wäre daher Rezensionen von Schülern, die ein Buch gelesen haben, auf in einem Artikel oder auch einem Video aufzunehmen. 

So lernen die einen, eine Rezension zu verfassen, und die anderen profitieren davon und erhalten einen besseren Überblick über spannende Bücher in der Bücherei. 

10. Als Design Element

Mit QR-Codes im Unterricht: Arbeitsblätter schöner gestalten

Ja QR-Codes können sehr elegant und schön aussehen. Somit schaffen diese Codes Abwechslung auf einem Arbeitsblatt, einem schwarzen Brett oder einfach im Klassenraum. 

Man kann QR-Codes mit unterschiedlichen Farben, Farbverläufen versehen und sogar Bilder und Logos hinzufügen. 

Verwende andere Formen, als die langweiligen schwarzen Quadrate und verschaffe den QR-Codes deine persönliche Note. 

11. Ordnung und Struktur

QR-Codes im Unterricht bunt gestalten

Verwende verschiedene Farben für QR-Codes und schaffe so eine Gruppierung deiner Schüler: 

Beispiel: Alle, die die blauen QR-Codes haben, müssen die PQ-Formel vorstellen. Diejenigen, die den roten QR-Code haben, arbeiten an der Vorstellung der quadratischen Ergänzung. 

Hänge an die vier Wände im Klassenzimmer QR-Codes mit unterschiedlichen Farben auf und schaffe damit Orientierung für deine Schüler. 

Wie erstellt man einen QR-Code?

Es gibt mehrer Möglichkeiten QR-Codes zu erstellen. 

Meine Lieblingsseite, die auf allen Geräten funktioniert ist QRCode Monkey.

Hier kannst du dich austoben und deiner Kreativität freien Lauf lassen. Farben verändern, Logos und Bilder hinzufügen, Formen und Darstellung auswählen und noch einiges mehr. (Kostenlos!!!) 

Tipp: Setzt dir direkt ein Lesezeichen in deinem Browser. 

Wenn man mit der schönen Seite Classroomscreen arbeitet, gibt es auch hier die Möglichkeit einfach einen QR-Code zu erstellen. Nachteil ist, dass man ihn nicht weiter designen kann. 

Eine passende App braucht man in der Regel nicht, da diese meist überteuert sind und viel weniger können, als die Seite QRCode Monkey. Spar dir also das Geld 😉

Wie liest oder scannt man einen QR-Code?

Wenn du ein Apple Gerät hast, oder ein neueres aus dem Android Lager. Dann musst du nur die Kamera-App öffnen und auf den QR-Code richten. Sofort erscheint ein Banner im oberen Bereich, welcher durch das Drücken die dahinterliegende URL im Browser aufruft. 

Wenn du ein älteres Android Gerät besitzt, dann brauchst du eine separate App, die den QR-Code ausliest. Also App laden. App öffnen und auf den QR-Code richten. Fertig. 

Hier paar App Vorschläge (kostenlos):

QR Code Reader

Free QR Scanner

Nützliche Hinweise:

Beachte, dass die QR-Codes nicht zu klein werden, da die Kamera diese dann nicht mehr lesen kann. Wenn man sich also entscheidet die Codes zu drucken, dann sollte man vorher immer einen Test durchführen, ob der QR-Code gelesen werden kann. 

Gestalte QR-Codes abwechslungsreich und bunt, so bleiben sie interessant und verlieren ihren Reiz nicht. 

Und wie mit allem gilt: 

Was zu viel ist, ist zu viel. 

Deutshes Sprichwort

Daher nicht alles mit QR-Codes zupflastern 😉

Viel Erfolg beim Erstellen von QR-Codes.

Jeden Tag ein wenig besser!

Dein Artur




7 Gründe für ein iPad im Unterricht

Sie packte die Kinder.

Grausam und skrupellos wurde jedes Kind überwältig.

Auch der letze Schüler viel ihr zum Opfer.

Wer?

In jeder Schule treibt sie ihr Unwesen.

Auch vor Lehrern macht sie nicht halt.

Die Langeweile.

Bevor du auch überwältigt wirst, nutze diese Waffen des iPad’s.

Bewaffne deinen Unterricht mit diesen 7 Dingen.

7 Dinge, die dich zum iPad-Rambo im Unterricht werden lassen.



iPad im Unterricht effektiv und gekonnt einsetzen.

1. Hau ihr den Bildschirm an den Kopf

Die große Stärke des iPads ist die schnelle und kabellose Verbindung mit einem Beamer oder Fernseher.

So wird der kleine iPad-Bildschirm unschlagbar groß.

Das haut auch den größten um.

Apple hat dafür einen eigenen Standard entwickelt: AirPlay.

AirPlay benötigt dein WLAN+Bluetooth des iPads (auch mit iPhone, Mac, Macbook). Daher muss beides aktiviert sein, um AirPlay zu verwenden.

Als aktiven Gegenspieler braucht man eine Apple TV.

Diese ist dann per HDMI mit dem Beamer oder Fernseher verbunden.

Das iPad bietet im Unterricht mehr als eine einfache Tafel

1.1 iPad mit dem Beamer verbinden

Apple TV an den Beamer anschließen und mit dem WLAN verbinden.

Mit den folgenden 4 Schritten lässt sich jedes iPad, welches im gleichen WLAN wie die Apple TV ist, mit dem Beamer verbinden.

Siehe Fotostrecke:

Um das iPad wieder zu trennen, macht geht man ebenso vor und beendet die Bildschirmsynchronisation.

1.2. Der Freeze Tipp

Entfessele dein iPad mit folgendem Tipp.

Denn sobald man sein iPad mit dem Beamer verbunden hat ist man gefesselt. Ich kann nicht umbemerkt die nächste PPT in meinem iPad suchen. Denn das würden ja alle mitverfolgen.

Daher gibt es auf allen modernen Beamern die “Freeze” Taste, die das aktuelle Bild einfrieren lässt. So kann ich umbemerkt auf dem iPad weiter arbeiten und trotzdem bleibt das “alte” Bild auf der Leinwand sichtbar.

Das macht dich wesentlich produktiver und gefährlicher in deinem Unterricht.

2. Dein Zielfernrohr

Die zweite wertvolle Waffe, die deinen Unterricht revolutioniert ist die Kamera. So wird dein iPad zu einem Zielfernrohr.

Hier sind unendlich viele kreative Möglichkeiten für den Unterricht realisierbar.

Für’s erste hier die wichtigsten:

2.1 Schülerlösungen fotografieren

Damals brauchte man einen Overheadprojektor, eine Dokumentenkamera und eine Tafel. Zu viel und zu sperrig.

Heute brauchst du nur ein iPad.

Und dies kann alles, was diese drei zusammen können und noch mehr.

Besser als die Dok.Kamera: Man kann nachdem man das Foto gemacht hat, darin zeichnen und Anmerkungen tätigen.

Mit dem iPad im Unterricht: Ein Foto bearbeite und mit Anmerkungen versehen.
Besser als eine Dokumentenkamera

Guck dir dazu auch das im nächsten Punkt eingebundene Video an.

2.2 Overhead down

Wie bei “Blackhawk down” ist der Vogel abgeschossen.

Denn Folie kaufen, zum Kopierer laufen, kopieren, Overheadprojektor suchen, aufstellen und Schärfe einstellen ist einfach zu viel.

Oder kommt dir das bekannt vor?

“Seht ihr den Vogel in der linken Ecke, im Buch auf Seite 93?”

Nach 5 Minuten folgender Zwischenruf: “Welcher Seite?” und dann “Welcher Vogel?”.

Einfacher geht es, indem man die Grafik direkt auf dem Beamer zeigt.

Ohne vorher eine PPT vorzubereiten, Folie zu ziehen oder sonstigen Mehraufwand.

Fotografiere die Grafik und präsentiere sie live deinen Schülern. Verwende dabei Werkzeuge, die deiner Erklärung Kraft verleihen.

2.3. QR-Codes scannen

Ob Freund oder Feind. Dein Fernrohr erkennt alles.

Die iPad Kamera erkennt automatisch, ob es sich um einen QR-Code handelt oder nicht.

Man braucht keinen separaten QR-Code Scanner.

Hält man die Kamera auf einen QR-Code erscheint ein Banner, mit dem Vorschlag die Seite im Browser zu öffnen.

Das iPad im Unterricht: Den eingebauten QR-Code Scanner benutzen, um Internetseiten zu öffnen.
QR-Code mit der iPad Kamera scannen
Das iPad im Unterricht eigentlich sich hervorragend für eine QR-Code Rallye
iPad im Unterricht: QR-Code Rallye

3. Bewegung macht dich unberechenbar

Was macht einen schwachen Boxer zu einem guten Boxer?

Seine Beweglichkeit. Bleib daher lebendig und beweglich 😉

Sende eine Video Botschaft an deine Schüler oder erstelle unkompliziert ein Erklärvideo.

Dafür gibt es auf dem iPad 3 hauseigene Möglichkeiten:

  1. Bildschirmaufnahme
  2. Einfache Videoaufnahme
  3. Video mit Clips

3.1 Die Bildschirmaufnahme

So aktivierst du in den einstellungen die Bildschirmaufnahme auf dem iPad:

Bildschirmaufnahme beim iPad aktivieren

Ist die Änderung in den Einstellungen vorgenommen, kann man die Bildschirmaufnahme im Kontrollzentrum (obere rechte Ecke nach unten ziehen) starten/stoppen.

Mit dem iPad im Unterricht: Bildschirmaufnahme auf dem iPad starten und stoppen.
Bildschirmaufnahme beim iPad starten/stoppen

Mit der Bildschirmaufnahme kann man alle Apps öffnen, benutzen und gleichzeitig Erklärungen einsprechen.

So lassen sich im Handumdrehen Erklärvideos produzieren.

Tipp: Erstelle ein Erklärvideo und lass es in Dauerschleife (auch ohne Ton) auf der Leinwand laufen. So können die langsamen Schüler z.B. den Rechenweg immer wieder ansehen und nachmachen.

So lässt du ein Video in Dauerschleife abspielen:

Tipp: Erklärvideo in Dauerschleife

3.2 Einfache Videoaufnahme mit dem iPad

Weniger aufwendig ist eine einfache Aufnahme mit der Kamera des iPads.

Dieses Video kannst du dann an deine SuS schicken oder auf ein LMS deiner Schule hochladen.

3.3 Etwas für sehr Kreative

Mach das iPad im Unterricht zu einer Kreativitätsmaschine. Du brauchst dafür nur die kostenlose App von Apple: CLIPS

Hier muss man etwas erfahrener sein und sich erstmal ein wenig mit der App üben.

Einmal einstudiert, macht es einfach Spaß mit Clips zu arbeiten. Auch deine SuS werden es lieben kreative Videoprojekte mit Clips zu erstellen.

4. Die kleinen Waffen

  1. Aufgabenbearbeitung mit dem Timer und der Stoppuhr im Auge behalten.
Mit dem iPad im Unterricht: Benutze den integrierten Timer/Stoppuhr des iPad's.
Timer und Stoppuhr im Unterricht verwenden

2. Schnelle Google Recherche.

Stelle den Beamer auf “Freeze” und recherchiere in Sekundenschnelle:

“Wie hoch ist der Mount Everest”

“Wann wurde die BRD gegründet?” – In 5 Sek. nachschlagen…

3. Digitales Kursbuch mit dem iPad führen.

Wie oft jemand seine HA vergessen hat oder die Materialen, kann man altmodisch mit einer Strichliste festhalten.

Aber einfacher und übersichtlicher geht das mit einem digitalen Klassenbuch. Ich verwende dafür seit Jahren TeacherTool. Eine bewährte und starke App.

4. Mail.

Hier habe ich beschrieben, wie man ein Mail Konto auf seinem iPad einrichtet.

So kann ich in 3 Minuten, eine Mail an die Eltern schicken und spare mir Zeit, die mich ein Telefonat gekostet hätte.

5. Notizen

Kennst du das auch. Im Unterricht hast du einen Gedanken, den du schnell festhalten willst.

Und nach dem Unterricht ist er wieder weg.

Mehr als bewährt hat sich die Notizen App von Apple. So verpasse ich keine Ideen und Gedanken, sondern halte sie in einer schnellen Notiz fest.

5. Mach den Feind zum Freund

Feinde können auch Freunde sein.

Ein PC (Windows) steht häufig in jedem Lehrerzimmer rum. Apple und Windows sind zwar keine Freund.

Aber du kannst einen PC fast wie dein iPad benutzen.

Besonders praktisch, wenn man sein iPad vergessen hat.

Oder wenn dein iPad zu unhandlich ist, um einen längeren Aufsatz zu tippen.

Kein Problem. Nutze dafür einen beliebigen Computer oder Laptop.

Log dich auf iCloud.com ein und arbeite einfach auf dem Computer weiter.

Alles was du dort in Dateien sicherst, findest du in der Cloud und somit auch auf deinem iPad wieder.

Auf iCloud.com hat man Zugriff auf alle iWork Programme (Pages, Numbers, Keynote), den Apple Kalender, Erinnerungen, Fotos, Notizen, dem iCloud Drive Ordner und der iPhone Suchfunktion.

Tipp: Hat man sein iPad verlegt oder verloren. Kann über einen belieben PC und die iPhone-Suche das iPad orten lassen und evtl. auch einen Ton wiedergeben lassen.

Mit dem iPad im Unterricht: Arbeite auch an einem PC weiter, indem du dich auf iCloud.com anmeldest.
Mit dem PC auf iCloud.com weiter arbeiten

6. Das FangNETZ

Das das Internet ist eine Waffe.

Besonders, wenn man die guten Seiten kennt, die einen direkten Mehrwert für den Unterricht bieten.

Es gibt einige Seiten, die die Unterrichtsorganisation vereinfachen und schöne Werkzeuge bieten, um effektiv mit dem iPad im Unterricht zu arbeiten.

Neben den vielen Vorteilen, die solche Seiten bieten, gibt es jedoch auch einen Nachteil: Das Internet.

Ohne eine aktive/schnelle Internetverbindung, sind die Seiten unbrauchbar.

6.1. Die digitale Tafel

Auf Classroomscreen.com kann man auf jedem PC und Tablet eine schöne Ansicht einer digitalen Tafel.

Keine Anmeldung oder Registrierung notwendig. Daher einfach und schnell einzusetzen. Es lohnt sich diese Seite als Favorit auf dem Homebildschirm anzulegen.

Bei Classroomscreen hat hier viele Möglichkeiten, um die eigene digitale Tafel zu gestalten.

Man hat zur Auswahl:

  1. Viele Hintergründe
  2. Namensgenerator
  3. Digitale Würfel
  4. Medien einbinden
  5. QR-Code erzeugen und abbilden (Super Funktion!)
  6. Zeichnen
  7. Einfache Texte schreiben
  8. Symbole für die Arbeitsform im Unterricht
  9. Lärmampel
  10. Timer
  11. Uhr
  12. Kalender

Die Benutzung ist kostenlos, hat aber auch einen “Pro” Bereich, der kostenpflichtigen ist.

Man kommt mit dem kostenlosen Account jedoch gut aus.

Mit dem iPad unterrichten: Classroomscreen für die Unterrichtsgestaltung
Classroomscreen mit Symbolen, Aufgabe, Timer und Uhr

6.2. Online kooperative Lernformen

Keine Anmeldung, keine Registrierung, keine Kosten und DSGVO konform.

Das Projekt Oncoo.de von Olaf Müller und Thomas Rhode ist in Zeiten von Corona noch wertvoller geworden.

Mit dem iPad unterrichten: Mit Oncoo kooperative Lernformen umsetzen.
Startseite von Oncoo.de

Hier lassen sich kooperative Lernformen auch auf Distanz wunderbar umsetzen.

Diese lassen sich z.B. beim Einsteig, Erarbeitung, Vertiefung, Reflexion und Evaluation nutzen.

Folgende Methoden kann man mit Oncoo umsetzen:

  1. Kartenabfrage
  2. Helfersystem
  3. Lerntempoduett
  4. Placemat
  5. Zielscheibe
Mit dem iPad unterrichten: Bei Oncoo.de gibt es mehrer Methoden.
5 Methoden & Werkzeuge bei Oncoo

Bei jeder Methode ist angegeben, ob ein Tablet (iPad), Smartphone oder PC dafür geeignet sind.

Bei Oncoo.de ist eine ausreichende mediale Ausstattung der Schüler notwendig. Oft reicht aber auch ein Smartphone pro Schüler aus.

Nachdem man eine Methode mit paar Klicks erstellt hat, erscheint folgende Seite mit QR-Code und Code. So könne die Schüler entweder direkt über den QR-Code in die Methode einsteigen, oder über die Eingabe des Code auf der Startseite.

Mit dem iPad unterrichten: Oncoo lässt sich leicht per QR-Code erreichten.
Oncoo Teilnahme über den QR-Code

Immer ein Plan B

Schulen und Internet sind nicht immer beste Freunde.

Mal ist das Internet zu langsam oder gar nicht vorhanden.

Wenn du also mit Tools und Seiten aus dem Netz arbeitest, musst du immer ein Plan B haben. Sonst kann eine schlechte Internetverbindung die ganze Stunde boykottieren.

7. Deine Verbündeten

Willst du mehr Verbündetet haben, die dich in deinem Kampf gegen die Langeweile unterstützen?

Gute Apps sind sind gute Verbündete, die dir unter die Arme greifen.

Die Apps die immer am funktionieren und immer da sein werden, sind die von Apple.

Daher beherrsche und nutze diese. Alle anderen Anbieter kommen und gehen, daher sollten sie nicht deine Basis sein.

7.1. Nie wieder unorganisiert

Auf meinem Beitrag “Die besten Apps für Lehrer” habe ich eine umfangreiche Sammlung angelegt.

Dort stelle ich dir Apps vor in den folgenden Kategorien: Lehrerorganisation & Produktivität, sowie auch Apps zur Schüler- und Notenverwaltung.

7.2. Action und Spaß im Unterricht

Willst du lebendigen Unterricht?

Schüler werden dich förmlich anbetteln, diese Tools im Unterricht zu verwenden.

Vorsicht! Absolutes Suchtpotential.

Mit Quiztools im Unterricht, kannst du das Lernen und Spielen vereinen.

Neugierig?

Dann guck dir meinen Artikel an: Die 3 besten Quiztools für den Unterricht.

7.3. Elegant Sprachen lernen

Sprachen lernen wird in einer globalen Welt wird immer wichtiger.

Willst du dich verbessern oder eine neue Sprache lernen? Oder in deinem Unterricht einsetzen? Beides ist wichtig.

Wie das im 21. Jahrhundert Funktionieren kann erfährst du in meinem Beitrag: Die 2 besten Apps zum Sprachen lernen.


Wie es aussieht hast du Lust auf mehr…

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Dann bist du der Erste, der frischen Content von mir bekommt.

Einfacher unterrichten, einfacher leben.

Dein Artur




Besten 2 Apps zum Sprachenlernen

Willst du Sprachen beherrschen wie Jonny Englisch, um die Welt zu retten?

Oder einfach mit paar netten Sätzen deinen netten Nachbarn beeindrucken? 

Dann kannst du das mit einem dicken PONS-Wörterbuch (20€) tun und dieses immer mit dir schleppen. 

Aber es gibt auch elegantere und kostengünstigere Methoden zum Sprachenlernen. 

Lass uns die besten Apps dazu anschauen.



Das Aboproblem

Nein.

Nicht noch ein Abo.

Es gibt mehr Abo’s im AppStore als Autoverkäufer in Deutschland, daher will ich dir ein weiteres ersparen.

Das Problem der meisten Sprachen-Apps ist das Abo.

Es gibt viele schöne und gute Apps, die jedoch wertlos sind sobald man das Abo nicht mehr bezahlt.

Hier stelle ich dir Apps vor, die nicht auf ein Abo-Modell setzen. So hast du auch was von der App, wenn du nicht jeden Monat 9,99€ zahlen willst.

1. Duolingo

Die besten Apps zum Sprachenlernen: Duolingo kostenlos lernen.
Bild: Duolingo

Duolingo ist KOSTENLOS.

Auch wenn es ein zu abonnierendes Plus gibt, hat man trotzdem kostenlosen Zugang zu allen Lektionen.

Der Erfolg von Duolingo’s Konzept wurde wissenschaftlich untersucht und bestätigt.

Der Leitgedanke von Duolingo, jedem kostenlosen Sprachunterricht zu ermöglichen, macht Duolingo zu der weltweit führenden Sprachlernapp.

Wenn du schon etwas Englisch kannst, dann guck dir das Inteview vom Gründer an:

Großer Vorteil ist auch, dass die App für iOS, Android und über den Browser genutzt werden kann.

Das Konzept: Jeden Tag ein paar Minuten aufwenden, um Sprachen zu lernen, führt zu einem langfristigen Erfolg.

Beste Sprachen App: Duolingo, jeden Tag besser werden.
Bild: Apple

Duolingo lässt sich so beschreiben: Einfach. Vielseitig. Effektiv.

Das Lernen ist personalisiert, man sammelt Punkte und bleibt motiviert.

Anders als bei deinem Englischlehrer, bekommst du eine sofortige Korrektur deiner Fehler. Nicht mehr einen Monat warten.

So prägst du dir nicht deine Fehler ein, sondern das Richtige.

Duolingo Plus

Die besten Apps zum Sprachenlernen. Duolingo Plus
Bild: Duolingo

In der Standardversion kann man kostenlos lernen. Möchte man aber ein paar Extras, muss man leider doch in ein Abo einsteigen.

Dies ist jedoch kein Muss, denn man ist mit der Standardversion sehr gut aufgehoben und hat Zugang zu allen Lektionen.

Weitere App-Empfehlungen für den Unterricht findest du auch in diesem Artikel: Apps für den Matheunterricht.

Demnächst kommt ein Artikel, wie man Duolingo für den Unterricht einsetzen kann. Hier ist es empfehlenswert, die App begleitend zum Lehrwerk zu verwenden.

2. Mosa Lingua

Die besten Apps zum Sprachenlernen. MosaLingua ein Geheimtipp
Bild: MosaLingua

Diese App ist als Einmalkauf ein kleiner Geheimtipp. Hier sparst du dir die Abogebühren und kannst für je 5,49€ ganze 7 Sprachen lernen.

Das wissenschaftliche Prinzip SpacedRepetitionSystem (SRS) setzt auf verteilte Wiederholung. Dies wird bei Mosa Lingua angewandt, um Gelerntes zur richtigen Zeit zu wiederholen, bevor es vom Gedächtnis vergessen wird.

Kein Phrasen dreschen. Keine zusammenhanglosen Vokabeln und Grammatik.

Mosa Lingua konzentriert sich auf Worte, die in der Sprache, die größte Verwendung erfahren. Ob Jonny Englisch Vokabeln dazu gehören, musst du selber heraus finden 😉

Inhalte, die nicht beherrscht werden, werden zum Wiederholen vorgeschlagen.

Lebendige Dialoge, die im Alltag gebraucht werden, stehen im Fokus.

Da man die App immer dabei hat und so zu den kleinen Wiederholungen kommt, wird Gelerntes in das Langzeitgedächtnis verlagert. Dabei spricht Mosa Lingua das auditive und visuelle Gedächtnis an, um mehr Erfolg zu erzielen.

Welchen Vorteil hat Mosa Lingua gegenüber Duolingo?

Duolingo in der Basisversion kostenlos, bei Duolingo Plus musst du monatlich 6,99€ bezahlen. Bei Mosa Lingua zahlst du einmalig 5,49€.

Spar dir die Abo Gebühren und probier die zwei Apps aus. So kannst du überall Sprachen lernen, auch ohne ein dickes Wörterbuch in der Tasche.

Hier zu den Links:

Duolingo (iOS), Duolingo (Android)

MosaLingua (iOS), MosaLingua (Android)

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Sprachenlernen und beim Retten der Welt.

App Tipps

Willst du mehr nützliche App Tipps? Dann hier lang:

Apps für den Matheunterricht.

Die besten Apps für Lehrer 2020.

Und wenn du nicht lesen willst, dann kommst du hier zu einem Video.

Jeden Tag in wenig besser,

Dein Artur




Die besten Apps für Lehrer 2020.

Hast du den App Dschungel satt? 

Keine Lust Stunden und Tage nach brauchbaren Apps für dich und deinen Unterricht zu suchen? 

Das brauchst du auch nicht. Ich habe es für dich getan. 

Ich habe Apps installiert, ausprobiert, gelöscht und einige behalten. 

Nicht jede App, die was kostet, ist gut. 

Und nicht jede, die kostenlos ist, ist gleich schlecht. 

Spare Zeit, Geld und Nerven und nutze meine Liste:



Ich stelle hier die erste Kategorie vor: Lehrerorganisation und Produktivität

Eine weitere Kategorie, die sich mit Apps beschäftig, die man im Unterricht einsetzen kann, kommt in einem weiteren Artikel.  

1. Katgorie: Lehrerorganisation & Produktivität

Ein guter Lehrer ist organisiert und strukturiert.

Dafür muss man das nötige Werkzeug haben.

Besonders wenn man mehr als eine Aufgabe/Funktion in der Schule hat und vielleicht sogar noch Familie und Hobby.

Dann wird es unübersichtlich. Hier also dein Werkzeug zur eigenen Organisation:

1.1 Eine Kalender- und Termineapp

Als erstes die kostenlosen Kalender Apps, die aus meiner Sicht vollkommen ausreichen.

Hier die kostenlosen Kalender Apps:

  1. Apple Kalender  (nur iOS)
  2. Google Kalender (iOS & Android)
  3. TimeTree Kalender (iOS & Android)

Der Apple Kalender wird für immer bestehen und ist meine Allzweckwaffe, wenn eine Kalender App ausstirbt oder aus dem Appstore fliegt.

Vorteile:

  • Ist standardmäßig auf alle Apple Geräten installiert.
  • Sicher und immer aktuell, da direkt im iOS integriert.

Nachteile:

  • Übersicht und Bedienung ist teilweise nicht so gut.

Der Google Kalender besticht mit Funktionalität. Es können nicht nur Termine, sondern auch Aufgaben und Ziele erstellt werden. Neu ist auch die Verknüpfung mit Apple Health, sodass die Daten beim Joggen in den Kalender einfließen.

Vorteile:

  • innovative Funktionen wie das Setzen von Zielen. Google Kalender schlägt dir dann Termine vor, wo du diese Ziele erreichen kannst.

Nachteile:

  • Man zahlt mit Daten, so wie es halt googletypisch ist.

TimeTree wurde vor kurzem mit dem Preis “App Store Best” von Apple ausgezeichnet. Die App hat eine besondere und schöne Darstellung, die auch eine Menge guter Funktionen bietet.

Vorteile:

  • Modern und besonders auf eine gemeinsame Nutzung (Familien) ausgerichtet
  • Feed für Änderungen in gemeinsamen Kalendern
  • Chat zu gemeinsamen Terminen

Nachteile:

  • teils mit Werbung finanziert

Zum Schluss noch zu dem Tipp einer kostenpflichtigen App:

Wer etwas Geld in die Hand nehmen möchte ist mit dem Calendars 5 von Readdle für 7,99€ sehr gut aufgehoben, da dies ein namhafter Hersteller verschiedener Produktivität Apps ist.


1.2 Schüler- und Notenverwaltung

Hier ist die Wahl nicht immer einfach, da hier besonders auf den Datenschutz geachtet werden muss. Jedoch absolut empfehlenswert für alle Lehrer, die mit einem iPad arbeiten.

Es gelten zum Teil unterschiedliche Vorgaben der unterschiedlichen Länder und Schulen.

Wichtig zu beachten ist, dass die iCloud Funktionalität bei diesen Apps abgestellt werden muss, um DSGVO konform zu arbeiten.

Lest euch auf jeden Fall die Vorgaben des Landes durch und beachtet die Hinweise der jeweiligen Apps.

  1. TeacherTool
  2. Meine Klassenmappe

Die App ersetzt nicht nur den klassischen Lehrerkalender aus Papier, sondern bietet auch einen erheblichem Mehrwert zu diesem.

Der Gründer und Entwickler der App (auch Lehrer) hat hier alle Funkionen, die eine Schülerverwaltung haben sollte, liebevoll eingebaut.

Das Motto lautet: “Organisieren. Verwalten. Bewerten.”

Mit dieser App spart man Unmengen von Listen, Fehlzeiten, Notenübersichten, Notizen und Kursbüchern, da die App all das umfasst.

Meine Klassenmappe ist eine sehr stark an TeacherTool orientierte App. Der Vorteil dieser App ist der geringere Preis von 7,99€.

Die Funktionalität ist noch nicht so groß und umfangreich, wie bei TeacherTool, wird jedoch nach und nach ausgebaut.


1.3 Scannen

Hier gibt es unzählige Apps, die alle sehr ähnlich sind.

Zu betonen ist, dass das Scannen von Dokumenten mittlerweile die Notizen App des iPhones/iPads beherrschst und daher eigentlich keine separate App notwendig ist.

Dennoch habe diese Apps schon einige Vorteile gegenüber der Notizenapp, daher auch hier meine kostenlosen Favoriten.

  1. Scannable (von Evernote)
  2. Office Lens (Microsoft)

Sehr schnell und gut im Erkennen der Dokumente.

Besonders zu empfehlen, wenn man schon mit Evernote arbeitet. Ist jedoch wunderbar ohne Evernote nutzbar. Nutzt du als Lehrer Evernote, solltest du dir diese App auch zulegen.

Kostenlos und unglaublich leistungsstark.

Zusammenarbeit mit verschiedenen Cloudanbietern, zum direkten Upload.

Vorteil ist die Verfügbarkeit auf allen Plattformen (iOS, Windows, Android).

Zum Schluss noch ein App Geheimtipp, wie du mit einem Scan Schülerlösungen korrigieren kannst: HIER.

1.4 Sicher speichern

Neben den festen Festplatten zu Hause, sind Cloudspeicher einfach bequem und praktisch. 

Bei Inhalten die keines besonderen Datenschutzes bedürfen, reichen die Klassiker von iCloud, Google Drive und Dropbox aus.

Da wir Lehrer, teils mit sensiblen Daten arbeiten, empfehle ich eine Cloud App für Lehrer, die auf deutsche Server setzt, die DSGVO konform arbeiten.

Hier hast du 4 Anbieter für sicheren Cloudspeicher in Deutschland:

  1. E-Post Cloud
  2. Magenta Cloud
  3. Web.de Cloud
  4. DriveOnWeb Cloud

Diese Cloud ist Zusatzangebot, das man bei der Benutzung von E-Briefen erhält. Hier kann man 5-30 GB kostenlos erhalten.

Hier kann man an den ersten Worten in der Beschreibung die Intention des Anbieters erkennen: “SICHER. ONLINE. SPEICHERN”.

Man erhält hier leider nur 3 GB Gratis und kann natürlich weiteren Speicher kostenpflichtig erwerben.

In dieser Cloud kann man 2-10 GB kostenlosen und sicheren Cloudspeicher erhalten.

 Hier ein Tipp für bis 10 GB Speicher: Web.de bietet insgesamt 10 GB kostenlosen Cloudspeicher: 2 GB + 4 GB für den Windows-Client + 4 GB für eine Mobile-App.

Dieser eher unbekannte Anbieter stellt 5 GB Gratisspeicher auf deutschen Servern zu Verfügung.


Ein Tipp zum Schluss:

Versuche nicht mit vielen verschiedenen Cloudanbietern aktiv zu arbeiten, dass führt nur zum Dateienchaos.

Nach einem kurzen Test solltest du dich für einen Anbieter entscheiden und konsequent damit arbeiten. So verliert man nicht die Übersicht über die Dateien, die man gespeichert hat. Achte außerdem auf eine saubere Strukturierung mit Ordnern.


1.5 Produktivität

  1. Pages
  2. Numbers
  3. Keynote
  4. GoodNotes

viele sind an Microsoft und ihre Office Programme gewöhnt, daher ist ein Umstieg auf andere Programme mit Schwierigkeiten verbunden.

Wenn du als Lehrer allerdings mit einem iPad arbeiten möchtest. Dann empfiehlt sich auf kurz oder lang der Umstieg auf die Office Familie von Apple: iWork

Zum einen sind die Microsoft Programme nicht vollwertig auf dem iPad nutzbar, zum anderen spricht die Funktionalität mit dem Apple Pencil für sich.

Hier eine Übersicht der iWork Familie mit dem Pendant von Microsoft:

Apple iWork Microsoft Office
Pages Word
Numbers Excel
Keynote PowerPoint
Office Programme von Apple und Microsoft

Da Apple die neusten Funktionen und Tools selbst entwickelt, sind die Apple Programme auch sehr gut darauf abgestimmt. So kann man jetzt schon wunderbar mit dem Apple Pencil in iWork schreiben, zeichnen und unterstreichen.

Word hingegen ist auf dem iPad nicht mit der vollen Funktionalität ausgestattet, wie man sie auf einem PC gewohnt ist. Daher macht es mehr Sinn zu Lernen, wie man mit iWork arbeiten kann.

Der Umstieg von Word auf Pages ist gar nicht so schwer und lohnt sich.

Die Sorge, dass andere Nutzer, die mit Microsoft arbeiten die Dateien nicht öffnen können ist nicht berechtigt. Die Lösung ist einfach, immer alles als PDF exportieren oder auch einfach als Word-Datei verschicken (ja das geht auch in Pages).

Tipp: Sogar auf einem Windows PC kann man an seinen iWork Dateien weiter arbeiten, indem man sich online auf iCloud.com mit der AppleID anmeldet und vollen Zugriff auf alle Dateien in der Cloud hat.

Apps für Lehrer: iWork funktioniert auch auf Windows PC's
iWork auch auf Windows PCs (Bild: Apple)

GoodNotes ist das meistbenutzte Programm auf meinem iPad. Das ist die nützlichste App für Lehrer.

Es ist PDF Reader, digitale Tafel und Notizblock in einem.

Nachdem ich mit GoodNotes als Tafelersatz gearbeitet habe, möchte ich keine Tafel mehr benutzen. Denn GoodNotes bietet einen erheblichen Mehrwert im Vergleich zur Tafel. Die didaktischen Möglichkeiten werden mit GoodNotes erweitert, so dass man besser und zugleich einfacher unterrichten kann.

Bilder einfügen und beschriften, Grafiken mit einem integrierten Laserpointer anzeigen, Handschrift transformieren lassen und vieles mehr macht GoodNotes zum Alleskönner, der jeden Unterricht bereichert.

Gut ist, dass GoodNotes mit einem Kauf auf iPhone, iPad und Mac verfügbar ist.

Neu ist auch die kollaborative Zusammenarbeit an einer Datei. Hier kannst du Kollegen und Schüler einladen, um eine Grafik, Text oder Unterrichtsreihe gemeinsam zu bearbeiten.

Genug gelesen. Hier noch Videotipp zu Padlet (digitale Pinnwand). Also Popcorn in die Hand und los geht’s 😉

Jeden Tag ein wenig besser.

Dein Artur




Kostenlose Quizapps. Die wachsende Liste.

Du willst kein Geld ausgeben?

Aber tolle Quizapps und -tools für deinen Unterricht oder Veranstaltung nutzen?

Dann findest du hier die perfekte Sammlung von kostenlosen Apps und Tools.



Die Liste wird immer weiter wachsen, daher schau immer wieder mal vorbei und lass dich inspirieren.

Spielend lernen und Spaß haben funktioniert nicht nur in der Schule, sondern auch in Familienkreisen, Unternehmensveranstaltungen oder einfach auf einer Geburtstagsparty.

Anschnallen.

Jetzt kommt die Liste:

(Demnächst wird die Liste mit mehr Informationen versehen: Links, Bilder, Videos, Kategorien, Bewertungen,…)

  1. Kahoot!
  2. Quizlet live.
  3. Quizstunde
  4. Plickers
  5. Socrative (ein Allrounder)
  6. Neues Quizduell! (neue Version)
  7. Quizduell (alte Version/ immer noch gut!)
  8. Wo liegt das? (Erdkunde)
  9. Unsere Welt: Geographie Lernen (Erdkunde)
  10. Hauptstädte Quiz (Erdkunde)
  11. Brain Test: Knifflige Rätsel
  12. Brain Test 2: Knifflige Storys
  13. Stadt Land Fluss- Wörterspiel
  14. IQ Test Deutsch (Mehrspielermodus bis 5 Personen)
  15. Wer wird Millionär? Training. (Offizielle App zur Show)
  16. Anatomie Quiz Lite (Biologie/Anatomie)
  17. ARD Quiz
  18. Couple Game: Beziehung Spiele (für Verliebte 😉 )
  19. PAIRfect- die App für Paare
  20. Weltgeschichte Quizspiele
  21. Schlaukopf. Wissensquiz für die Schule
  22. Kopfrechen Trainer: Mathematik
  23. Turbo: Auto-Quiz
  24. Alleswisser (komplett kostenlos! Mit passendem Brettspiel)
  25. Quizup.
  26. Wissenstraining Allgemeinbildung
  27. 94 Sekunden (Stadt, Land, Fluss Extreme)
  28. Galgenmännchen- Hangman Hero
  29. Wortsuche
  30. eEtiquette Quiz – 101 Leitlinien für die digitale Welt
  31. Kreuzworträtsel
  32. Sudoku 10.000 Plus
  33. 4 Bilder 1 Wort
  34. König der Mathematik
  35. Logos Quiz Game
  36. Quizzer – wer weiß mehr?
  37. Cartoon Quiz – Errate die Zeichentrickfigur!

Viel Spaß beim ausprobieren!

Quizzen bedeutet spielend lernen, egal ob zu Hause, in der Schule, im Unternehmen oder unterwegs.

Schau dir hier auch meine Lieblinge an, die ich regelmäßig im Unterricht nutze: Die 3 besten Quiztools.

Wenn du Lehrer bist, dann musst du diese kostenlose App kennen! Ein Allrounder und die Lieblingsapp meiner Schüler.

Kennst du weitere coole Quizapps? Dann schreibe es in die Kommentare.

Teile zudem deine Erfahrung mit der Community, welche App/Tools bei dir so richtig abgegangen ist.

Jeden Tag ein wenig besser!

Dein Artur